Brustkrebs: Tipps für Kinder mit krebserkrankten Eltern

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Eine Krebsdiagnose schockt nicht nur den Erkrankten, sondern sein ganzes Umfeld.

Vor allem Kinder können anfangs schwer mit solch einer Botschaft und deren Ausmaß umgehen. Das Grundvertrauen und Sicherheitsgefühl der Kinder gerät ins Wanken und das Kind muss sich gezwungenermaßen mit dem Thema Krankheit und Sterblichkeit auseinandergesetzt werden. 

Um Kinder krebskranker Eltern in den verschiedenen Phasen einer Krebserkrankung zu begleiten, gibt es mittlerweile viele hilfreiche Bücher, Broschüren, Blogs und Websites.

Auf das Alter der Kinder abgestimmt, werden hier Themen aufgearbeitet, und ein Diskursraum für Erfahrungsaustausch Gleichbetroffener geschaffen.

Mama wieso bist du krank?

Warum bist du krank geworden? Wieso kann ich dir nicht helfen wieder gesund zu werden? Wieso bist du so oft im Krankenhaus? Wieso hast du weniger Zeit und Energie, um mit mir Dinge zu unternehmen? Vor allem kleine Kinder im Alter von 3-10 Jahren verstehen die Auswirkungen, welche eine Krebsdiagnose der Mutter oder des Vaters mitbringt, nicht vollständig. Doch wie offen und ehrlich soll man mit seinem Kind über eine solche Erkrankung sprechen, um die Ernsthaftigkeit zu vermitteln, es aber nicht mit negativen Emotionen zu überfordern? Die Broschüre „Mit Kindern über Krebs sprechen“ des Vereins „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V.” gibt Tipps für die ersten Gespräche und altersgemäße Antworten auf die oft sehr direkten Fragen von Kindern. Auch die App „Der Zauberbaum“ unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder spielerisch an das Thema Krebs heranzuführen und Antworten auf ihre Fragen zu geben.

Mama, warum fallen dir die Haare aus?

Um das Thema Krebs nicht zu tabuisieren und Kindern spielerisch den alltäglichen Umgang mit einer Krebserkrankung näherzubringen, empfehlen wir das kostenlose Bilderbuch „Der Zauberkopf“ von Tatjana Munz, Mutter kleiner Kinder und selbst Mammakarzinom Betroffene. Es erzählt die Geschichte von Leonard und seiner Mutter, die an Brustkrebs erkrankt ist. Um Leonard die Angst vor Veränderung und dem bevorstehenden Haarverlust durch die Chemotherapie zu nehmen, erfindet sie den Zauberkopf. Geeignet ist dieses Buch für Kinder vom Kindergarten- bis zum Grundschulalter.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Vor allem Jugendliche stehen mit den negativen Emotionen der Krebsdiagnose eines Elternteils oft alleine da, weil sie ihre Eltern mit den eigenen Gefühlen nicht noch weiter belasten wollen. So schotten sich viele ab und verdrängen ihren Kummer oder leiden im Stillen. Die Website „mum-hat-krebs.de“ bietet Jugendlichen eine altersgerecht aufbereitete Fülle an Informationen, Erfahrungsberichten Gleichaltriger und Buch-, sowie Website Tipps rund ums Thema Krebskranke Eltern. Wer seinen Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen will, kann selbst einen Erfahrungsbericht schreiben und so anderen seine Geschichte erzählen und Trost spenden. Hier findet jeder das, was er gerade braucht.

Tipps und Empfehlungen vom Arzt

Weiter Tipps und Empfehlungen für den bedachten Umgang mit dem Thema Krebs in der Familie und vor allem bei Kindern, können Sie sich jederzeit bei ihrem Arzt holen. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin bei Univ. Doz. Dr. Michael Medl, Ihrem Brustkrebsspezialisten in Wien.

Er gilt als einer der führenden Experten bei Brustkrebs. Wenn Sie dementsprechend eine effiziente und zuverlässige Behandlung wünschen, ist er die richtige Anlaufstelle. Vereinbaren Sie gleich einen Termin und erhalten Sie einen Arzt, der sich um Sie kümmert.


Das ist Doz. Medls Brustkrebs-Angebot…