DIE INKONTINENZ OPERATION

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In 90 % aller Fälle kann man durch die Unterstützung der Harnröhre mittels Band eine langfristige Kontinenz erreichen.Univ. doz. dr. michael medl

Die Inkontinenz-Operationen

Harn-Inkontinenz ist jeglicher unfreiwilliger Verlust von Urin. Bei diesem unangenehmen Leiden stehen verschiedenste nicht-operative Therapiemöglichkeiten zur Auswahl. Doch in bestimmten Fällen bleibt keine andere Wahl als die Inkontinenz-Operation. Die Operation kann in Lokal- oder Vollnarkose erfolgen und wird von der Scheide aus durchgeführt.

TVT (Tension-free vaginal tape) und TOT (Trans-Obturator-Technik) sind Verfahren zur Behandlung einer Stressinkontinenz mit einem spannungsfreien Kunststoffband, das unter die Harnröhre gelegt und hinter dem Schambein ausgeleitet wird (TVT). Das Band wird mit speziellen Instrumenten entweder durch die Bauchdecke (TVT) oder in der Schenkelbeuge (TOT) unter der Harnröhre eingeführt und nicht angenäht. Es wird nur so fest angezogen, dass die Patientin beim Husten trotz gefüllter Blase keinen Urin mehr verliert. Dies wird in Narkose durch Druck auf die Blase geprüft. Während der Operation kann zur Kontrolle eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) durch die Harnröhre gemacht werden. Abhängig von der Situation kann auch die kurzfristige Einlage eines Blasenkatheters sinnvoll sein.

Blasenschwäche zählt zu den Tabuthemen unserer Zeit. Doch es gibt Linderung und sogar Heilung!

→Verliert man nach einer Inkontinenz-Operation noch Harn?

In 90 % aller Fälle kann man durch die Unterstützung der Harnröhre mittels Band eine langfristige Kontinenz erreichen.

→Löst sich das eingelegte Band auf?

Das Band besteht aus einem sehr gut verträglichen Kunststoff (Prolene), der sich nicht auflöst.

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