CURETTAGE UND GEBÄRMUTTER-
SPIEGELUNG (HYSTEROSKOPIE)

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Ein vertrauensvolles Arzt-Patientinnen-Gespräch trägt ganz wesentlich zum Therapieerfolg bei!Univ. doz. dr. michael medl

Unter einer Curettage versteht man die Ausschabung der Gebärmutter nach einer Fehlgeburt, bei bestimmten Fällen von verstärkten oder unregelmäßigen Regelblutungen, die häufig in den Wechseljahren auftreten können oder bei Blutungen in der Postmenopause. Normalerweise dauert eine Regelblutung 3-7 Tage und kommt nach 21-28 Tagen wieder. Wenn sie aber wesentlich länger dauert und immer wieder Zwischenblutungen auftreten, kann dies auf eine Veränderung am Gebärmutterhals oder in der Gebärmutter hindeuten. In diesen Fällen wird eine Curettage empfohlen, um die lange Blutung zu stoppen. Sie stellt daher eine Form der Diagnostik und Therapie dar. Wie auch bei Blutungen nach dem Wechsel (z. Bsp. durch Polypen, Krebserkrankungen) wird die Curettage mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) kombiniert. Bei starken Blutungen kann die Gebärmutterschleimhaut mit Hitze zerstört werden (Endometriumablation), wodurch in vielen Fällen eine Gebärmutterentfernung vermieden werden kann.  Bei schwangeren Frauen dient die Curettage der Schwangerschaftsunterbrechung.

Die Curettage findet zumeist unter Vollnarkose statt, kann aber auch unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

→ Wie lange ist man nach einer Curettage im Krankenstand?

Die Curettage erfordert einen Krankenhausaufenthalt von lediglich einem Tag. Anschließend sind die betroffenen Frauen etwa 1 Woche im Krankenstand.

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